Hintergrundwissen - Warum unser Kopf entscheidet?!

Jeder Mensch sieht seine Welt mit anderen Augen - handelt, entscheidet und interpretiert anders. Die einen sehen z.B. ein zusätzliches Projekt des Chefs als Herausforderung oder Ansporn, die anderen fühlen sich überfordert oder gar ausgenutzt. Das wahrgenommene Bild unserer Welt ist also nicht die absolute Realität, sondern vielmehr das Ergebnis von subjektiven Vorgängen in unserem Gehirn. Schon der griechische Philosoph Epiktet (50-138 n. Chr.) erklärte:

"Es sind nicht die Dinge selbst, die uns bewegen, sondern unsere Ansichten von ihnen."

So wird deutlich, dass allein die Vorstellung von Dingen dazu führen kann, unser wahres Potenzial zu blockieren oder zu verändern. Aber gerade in bedeutsamen Situationen sind unsere mentalen, also geistigen Prozesse enorm wichtig und sollten kontrollierbar sein. 

Mentalcoaching hat nun zur Grundlage, dass die mentalen Vorgänge im Menschen, also die Gedanken, inneren Bilder und Wörter beeinflussbar sind und dass der Mensch durch die Art und Weise, wie er die Ereignisse und Situationen in seinem Leben interpretiert und bewertet, sein aktuelles Erleben und Verhalten selbst steuern oder zumindest beeinflussen kann.

Unsere Denkstrukturen sind verantwortlich dafür, wie wir uns fühlen und wie wir handeln!

Diese Denkstrukturen und Verhaltensmuster gilt es in einem Mentalcoaching zu beleuchten und zu hinterfragen, mit dem Ziel auf verschiedenste Umstände zukünftig besser und freier reagieren zu können. Der Mensch ist also nicht das Produkt seiner Umwelt und dieser hilflos ausgeliefert, sondern kann aktiv seine Wahrnehmungen, Denk- und Verhaltensweisen steuern.

 

Methodik

In einem Mentalcoaching-Prozess werden Techniken aus der Verhaltens- und Tiefenpsychologie, der analytischen Psychologie sowie der modernen Gehirnforschung zu Grunde gelegt.

Der mentale Coaching-Ansatz setzt mit seinen Interventionen und Strategien nachhaltige Impulse für die Veränderung von Denkweisen und Vorstellungen, die sich sowohl in der Veränderung von Emotionen und Stimmungen als auch in der Veränderung der biochemischen Situation des Körpers auswirken.*

Der Unterschied!

Der mentale Beratungsansatz orientiert sich ausschließlich an dem, was im Menschen vorgeht. Es wird nicht das System - also das, was um den Menschen passiert - analysiert, sondern die Vorgehensweise ist in erster Linie "Individuum-orientiert".

*Quelle: www.mentalcollege.at